Category: Allgemein

Jetzt sitzen wir völlig auf dem Trockenen!!!

Da haben wir uns zu früh gefreut, wir haben gedacht unser Nachbar hätte jetzt genügend Genugtuung erhalten und gäbe erst mal Ruhe. Er hatte uns doch zugesagt, dass wir wenigstens zum Blumengießen noch seinen Brunnen benutzen dürften. Doch die Rachegelüste waren scheinbar doch zu stark, er konnte der Versuchung nicht widerstehen und hat den Schwengel von der Pumpe abgebaut, damit auch sie für uns tot ist! Unsere armen Blumen werden es büßen müssen.

Bei der Gelegenheit kommt aber jetzt gleich mal eine der versprochen Geschichten, die sogar indirekt mit dem Wasser und dem Brunnen zusammenhängt.  Also, bisher war es so, das ein rein privater Touringmotorseglerbesitzer in Unterwössen nur die Landegebühren und sonst nichts bezahlen musste. Das war total ungerecht, denn ein privater Segelflugzeugbesitzer zahlt an die 300 Euro und generiert aber zusätzlich noch ordentlich Umsatz mit Windenstart und F-Schlepp. Die Flugsportgruppe hat deshalb bei der letzten DASSU-Versammlung den Antrag gestellt, dass diese rein privaten Touringmotorseglerbesitzer als angemessenen Infrastrukturbeitrag für die Erhaltung der DASSU und des Flugplatzes 500 Euro jährlich zahlen sollen. Dieser Vorschlag fand bei der Versammlung großen Anklang und wurde mit großer Mehrheit beschlossen. Dazu muss man wissen, das es derzeit nur einen betroffenen Motorseglerbesitzer gibt, das ist Nachbar GM, der sich als letzte Aktion, bevor er als DASSU-Geschäftsfüher zurücktrat noch eine sehr laute und dazu äußerst schwach motorisierte RF5 zur Stationierung in Unterwössen genehmigt hat. Als unser Nachbar erfuhr, dass er ab diesem Jahr einen zusätzlichen Beitrag für die Flugplatzbenutzung zahlen sollte, war er völlig außer sich und hat sich heftigst bei unserem Bürgermeister und beim DASSU-Vorstand Ali Siegert beschwert. Letztlich hat er die Beiden mit seinen Drohungen so weit gebracht, dass sie, weil eingeschüchtert, einen Vertrag mit ihm schließen wollten, der ihm deutlich niedrigere Gebühren bescheren sollte. Er selbst wollte einen Vertragsentwurf ausarbeiten. Dieser Vertragsentwurf hier im Original:Vertragsentwurf Meirer 6-10
Als die FSGU von dieser Sache von Herrn Ali Siegert informiert wurde, immerhin kamen ja Belange der FSGU darin vor, da blieb uns erst mal die Luft weg, zumal dann in einer überarbeiteten Vetragsversion auch noch der FSGU-Vorstand auf dem Papier unterschreiben sollte. Unfassbar, wir konnten einfach nicht glauben, dass man mit einem Privathallenbesitzer, dessen Vorfeld an den Rollweg angrenzt, einen gut dotierten Pachtvertrag abschließen müsste!? Sofort haben wir Kontakt mit dem Luftamt aufgenommen, schon eine viertel Stunde später war die, zusätzlich vom dortigen Juristen, abgesicherte Antwort da. Und, gesundert Menschenverstand deckt sich mit Flugplatzgenehmigung, natürlich müssen 10 Meter links und rechts der Rollwege hindernisfrei gehalten werden, dafür bedarf es aber keines Pachtvertrages!! Damit war die ganze Sache wie eine Seifenblase geplatzt! Hier noch die Mail ans Luftamt und die Antwort dazu:Luftamt

Hier ist der “Boots”-Hänger von GM schon mal in Aktion zu sehen, er hat ihn extra von daheim geholt um damit unseren Hängerplatz und das Werstatttor zu blockieren!! Im Hintergrund die noch intakte Pumpe und unser schöner Baum, leider steht auch er auf “seinem” Grundstück, hoffentlich überlebt er das?

Jetzt noch mal zurück zum Brunnen, den uns unser Nachbar “baw” (bis auf weiteres) zugesagt hatte. “baw” war wohl jetzt abgelaufen, es war zu verlockend uns total trocken zu legen. Sein Wasserhahn ist ja immer noch versiegelt, wir wissen immer noch nicht warum, jedenfalls gibt es jetzt im Umkreis von 50 Metern überhaupt kein Wasser mehr. Der Witz ist ja auch noch, dass die FSGU den Brunnen gebaut und immer repariert hat, doch genaueste Messungen unseres Nachbarn GM haben ergeben, dass der Brunnen wenige Zentimeter auf seinem Grundstück steht, damit haben wir leider verloren, Recht muss Recht bleiben und Eigentum ist streng geschützt!
Aber liebe Leser unserer Geschichte, macht euch keine Sorgen um die FSGU, im Baumarkt gibt es diese Pumpen zu kaufen und schon in wenigen Tagen werden wir eine eigene Pumpe auf “unserem” Grundstück haben und die wird viel schöner und viel besser als die von GM. An die Türe kleben wir einen Zettel: “Bitte erst dreimal pumpen, den Eimer mitbringen und dann erst auf’s Klo!”

 

Das hätten wir nicht gedacht!

Ja, jetzt ist es tatsächlich so weit, unser lieber Nachbar, nennen wir ihn GM, hat sein Ziel tatsächlich erreicht, das Wasserwerk hat uns das Wasser abgeklemmt! Und jetzt kommt es noch viel besser, die Frau Amtsrichterin in Traunstein, nennen wir sie Frau Dm, hat unseren Antrag auf einstweilige Verfügung abgelehnt, warum? Weil wir erst ein paar Briefe an das Wasserwerk geschrieben haben, um die Sache vielleicht gütlich zu lösen! Das, so sagt sie, hätten wir nicht tun dürfen, statt dessen hätten wir sofort Klage einreichen müssen. Mit unserer Zögerung zu klagen hätten wir kundgetan, dass uns das Wasser gar nicht wichtig ist, damit ist keine Dringlichkeit für eine einstweilige Verfügung gegeben und muss abgewiesen werden, meint die Frau Richterin!!! Deutschland ist eben ein Rechtsstaat, daran glauben wir jetzt wieder ganz fest!!!
Das private Wasserwerk Unterwössen, das uns 23 Jahre lang Wasser geliefert hat, das wir immer brav bezahlt haben, sagt plötzlich nach 15 Jahren, so lang steht unser Clubhaus, dass es von damals noch eine Rechnung von 587 Euro offen hätte, die noch dazu der Herr GM für die FSGU nicht bezahlt hätte! Es gibt diese Rechnung zwar gar nicht, sie wurde logischerweise auch nicht angemahnt, aber das Wasserwerk sagt der Richterin wir bezögen wegen dieser “virtuellen” unbezahlten Rechnung unberechtigt Wasser, deshalb muss es uns erst mal abgedreht werden, super! Wer jetzt denkt, das kann doch nicht sein, Wasser ist doch ein Grundbedürfnis, das kann man einem doch nicht einfach wegnehmen, noch dazu wo das private Wasserwerk ja eine Monopolstellung hat. Doch, das kann man scheinbar ungestraft und da hilft einem auch kein Bürgermeister und keine Gemeindeverwaltung, die sagen, das geht uns nichts an, super!

Aber, so einfach geben wir uns nicht geschlagen, wir haben einen Plan und der wird den Herrn vom Wasserwerk, nennen wir ihn HW und den Herrn GM total verrückt machen, abwarten!

Und vor Gericht ist auch noch nicht die letzte Schlacht geschlagen, wir haben gelernt, dass man klagen muss und das werden wir machen, ohne Rechtsanwalt, weil Geld haben wir leider keines mehr, die Halle war einfach zu teuer. Aber jetzt haben wir ja Zeit, nachdem uns die Richterin erklärt hat, dass Wasser als solches ohnehin ganz unwichtig ist, dann können wir uns ja auch viel Zeit lassen, wer braucht schon Wasser!?

Scheißen wir eben ins Klosett und spülen mit einem Eimer Wasser aus dem Brunnen unseres Nachbarn GM nach (seinen Brunnen dürfen wir vorläufig benutzen, das hat er uns schriftlich versprochen!!), ging doch im Mittelalter auch alles. Na ja, ganz so vornehm war man da nicht, da hat man die Scheiße einfach aus dem Fenster zum lieben Nachbarn rüber gekippt, Gott sei Dank sind wir nicht mehr im Mittelalter!

In Zukunft gibt es alle Infos zu unserer Wassergeschichte und dazu noch viele weitere aktuelle Geschichten mit unserem lieben Nachbarn GM hier in Originalfassung und mit Originaldokumenten auf dieser Webseite! Und jeder, der das hier liest, darf das wem er will weitererzählen!

Unser Wappenvogel!

Die Möwen sind wirklich fantastische Flieger, das konnte ich bei einer Norwegentour beobachten. Sie können ihre Flügel wirklich so knicken, wie es auf den Grafiken oft dargestellt wird, das Foto zeigt es. Also, eine Möwe, wie bei uns im Wappen, ist ein schönes Symbol für fantastisches und unbeschwertes Fliegen!

Unser lieber Nachbar!

1987 haben wir unseren Wasseranschluss bezahlt und 23 Jahre lang haben wir dann brav unsere Wasserrechnung beglichen und das sogar immer für unseren Nachbarn mit. Jetzt plötzlich ist es nicht mehr unser Wasser sondern sein Wasser, nur weil ein Teil der Leitung unter seinem Grundstück verläuft. Ende August, so wird gedroht, soll  uns das Wasser ganz abgedreht werden. Unglaublich, was es in Deutschland alles gibt, oder gibt es vielleicht doch Richter mit gesundem Menschenverstand? Warum der vom Wasserwerk angebrachte Wasserhahn an seiner Halle eine Plombe hat, konnten wir noch nicht herausfinden?

Unsere neue Fahne!

Ja, das war wichtig, unsere Fahne war 30 Jahre alt und beim besten Willen nicht mehr zu flicken, wir brauchten eine neue. Und da flattert sie nun im Chiemseewind! In etwas angepasstem Design bezüglich Schrift, aber die Möwe ist die alte geblieben. Wenn diese Fahne wieder 30 Jahre hält, dann sind wir glücklich!

Fleißige Helfer!

Nach dem Hochwasser war Ausbessern angesagt. Die Firma Rausch aus Grassau hat uns, wie schon beim Hallenbau, bestens bedient. Ein Vormittag Arbeit und der Hängerplatz, der Parkplatz und die Flutmulde waren wieder super hergerichtet. Vielen Dank an die Firma Rausch und vor allem an den Sepp, der fleißig gerecht und mitgeschaufelt hat. Mit dem Traktor der DASSU hat er uns ein mühsames Schubkarrenfahren erspart, da wären wir gestorben. Das Problem war nämlich, dass der Bagger zu hoch für unseren Hängerplatz war, der Traktor hat um Zentimeter unter dem Dach druntergepasst. Jetzt sind also alle Hochwasserschäden beseitigt der Staffner Kies wird fest wie Beton, er wird gut halten.
Die zweite große Aufgabe für den Tag war die Jahresabnahme unserer Dimona und des Astir. Der Herr Pappenberger hat das völlig ruhig und souverän gemacht. Allerdings hatte unser Otti auch alles im Griff und die Unterlagen waren perfekt vorbereitet. Vielen Dank Otti! Und ein Dank auch an den Sepp, der Tags zuvor nach Straubing fliegen musste, damit wir die Avionikprüfung noch bekamen. Hat sich sogar gelohnt, weil der Encoder defekt war, was bei Avionik Straubing gleich behoben werden konnte. Jetzt sind die Flieger also wieder für ein Jahr flugbereit und technisch voll o.k.

Hochwasser gut überstanden!

Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Unsere neue Halle ragte wie eine Burg aus dem Wasser, also überhaupt kein Problem. Das Clubhaus hat auch nichts abbekommen, für ein hundertjähriges Hochwasser sollten wir aber noch Vorkehrungen treffen. Auf der Seite “Hochwasser 2010” gibt es ein paar Bilder und eine kleine Bilanz.

Sauerstoffflasche füllen?

Unser Philip Joens hat uns angeboten bei ihm Sauerstoffflaschen zu füllen, momentan hat er noch 125 bar. Wer welchen braucht bitte den Philip ansprechen.

Segelfliegen ist Teamsport

…und unser Andreas hat dieses Jahr schon zweimal seinen V-12-Rückholer-Caddy angeschmissen, um gestrandete Streckenhelden vom Acker zu kratzen. Der Pilot bekommt dafür den Alpenflugzentrums-Kuh-Aufkleber, deswegen ist jetzt auch der Rückholer-Aufkleber in Arbeit – Prototyp siehe Bild!

Ruhe nach getaner Arbeit!

Der Markus schafft seit Tagen an seinem Hänger, jetzt erstrahlt er wieder in vollem Glanz. Er ist poliert, neue Reifen sind drauf und sogar die Aluminiumseiten sind frisch gewaschen. Da wird es doch Spaß machen den Markus irgendwo abzuholen! Jedenfalls hat es den Markus ganz schön geschafft, das konnte er nur mit einer ordentlichen Portion Kaffee überstehen!

WordPress Themes