Nach dem Hochwasser war Ausbessern angesagt. Die Firma Rausch aus Grassau hat uns, wie schon beim Hallenbau, bestens bedient.
Ein Vormittag Arbeit und der Hängerplatz, der Parkplatz und die Flutmulde waren wieder super hergerichtet. Vielen Dank an die Firma Rausch und vor allem an den Sepp, der fleißig gerecht und mitgeschaufelt hat. Mit dem Traktor der DASSU hat er uns ein mühsames Schubkarrenfahren erspart, da wären wir gestorben. Das Problem war nämlich, dass der Bagger zu hoch für unseren Hängerplatz war, der Traktor hat um Zentimeter unter dem Dach druntergepasst. Jetzt sind also alle Hochwasserschäden beseitigt der Staffner Kies wird fest wie Beton, er wird gut halten.
Die zweite große Aufgabe für den Tag war die Jahresabnahme unserer Dimona und des Astir. Der Herr Pappenberger hat das völlig ruhig und souverän gemacht. Allerdings hatte unser Otti auch alles im Griff und die Unterlagen waren perfekt vorbereitet. Vielen Dank Otti! Und ein Dank auch an den Sepp, der Tags zuvor nach Straubing fliegen musste, damit wir die Avionikprüfung noch bekamen.
Hat sich sogar gelohnt, weil der Encoder defekt war, was bei Avionik Straubing gleich behoben werden konnte. Jetzt sind die Flieger also wieder für ein Jahr flugbereit und technisch voll o.k.
Ja, sie ließ sich nur mit Rücksetzen auf Werkseinstellung wieder zum Leben erwecken, schade, eigentlich ein tolles Teil aber scheinbar noch nicht so ganz ausgereift. Jedenfalls hat sie jetzt gleich mal den fleißigen Sepp beim Rasenmähen eingefangen!

Nachdem die Halle weniger Arbeiten verlangt und die Flugzeuge alle perfekt in Schuss sind, können wir unsere Aufmerksamkeit wieder mehr dem Clubhaus widmen. Eine Sache lag dem Rüdiger aber noch am Herzen, nämlich ein Puffer für die Hallentore, damit sie leiser zugehen und diesen Puffer hat er gebaut. Der Hallenbau hat viele Reste zurückgelassen, zusammen mit dem Otti, dem Andreas und dem Sepp haben wir mal angefangen aufzuräumen und bei der Gelegenheit auch entrümpelt.
153 Kilo Sperrmüll haben wir entsorgt, alles was Restholz war, hat der Sepp zusammengesägt. Alte Bildschirme, Fahrräder, Blechreste usw. haben wir weggefahren. Gott sei Dank haben wir den Otti, der kann vieles gebrauchen! Unsere Hänger sind jetzt auch wieder in Schuss, die Klappe vom Astirhänger habe ich repariert und der Sepp war beim TÜV, ohne Mängel!
Unser Vereinswappen vermoost leider im Laufe der Jahre, ich habe mich mal dran gemacht und es wieder mit Antischimmel geputzt. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich alle kaputten Strahlerlampen ersetzt. Im Clubhaus haben wir auch eine schöne Verbesserung zu melden, einen neuen PC. Dieser sogenannte 1 Liter PC ist sehr sparsam und trotzdem leistungsfähig. Wie üblich hat es Nerven gekostet das Teil perfekt zum Laufen
zu bringen, aber jetzt tut er super. Mit Hilfe der Stefanie haben wir jetzt auch eine Repeater Bridge zur DASSU in Betrieb, damit sollte der Internetzugang zuverlässig funktionieren.
An diesen Accesspoint kuppelt sich auch unsere neue Webcam dran und liefert alle fünf Minuten ein aktuelles Bild vom Hallenvorplatz. Unsere Halle ist inzwischen ausgelastet und bewährt sich bestens. Zur Komforterhöhung gibt es jetzt kleine Ablageregale und ordentliche Putzeimer. Wie geht es weiter? Die Werkstatt, die Werkstatt muss dringend ausgemistet und aufgeräumt werden, aber das packen wir auch noch!

Ja, wohin damit, immer aus dem Hänger holen ist nicht so gut. Also habe ich eine schöne Halterung gebaut, wo man die Flügelenden senkrecht reinstellen kann, schaut dabei sogar irgendwie lustig aus. Die LS 8 hängt jetzt auch perfekt mit den kurzen Flügeln an der Decke. Jetzt kann also jeder fliegen, wie er will, lang oder kurz oder ohne Flügelenden!
Es gibt noch einiges zu tun, aber wir haben auch schon wieder einiges erledigt. Der Sepp war mit dem LS8-Hänger beim TÜV (ohne Mängel) und ich habe dem Hänger eine Polsterung verpasst, damit der Flügel nicht verkratzt werden kann. Unsere Flieger habe ich schön mit Nittoband abgeklebt, sodass diese jetzt absolut flugfertig in der Halle stehen. Am Astir-Hänger muss ich noch die Scharniere für die Klappe austauschen, dann kann auch er zum TÜV (hoffen wir das Beste, denn er ist nicht mehr der Jünste).
Die Dimona hat leider 2 Camlocs verloren, diese sind so speziell, dass wir sie bei Diamond kaufen mussten, sie sind dafür luftfahrtgeprüft und einer kostet deswegen auch “nur” 14 Euro.
Den Sitzplatz vor dem Clubhaus habe ich verschönert, indem ich die vom Rainer gebauten Sitzbretter mit Schaumgummi und rotem Stoff überzogen habe. Die Farbe ist vielleicht gewöhnungsbedürftig, dafür ist sie peppiger wie das alte Grün und die Vögel scheißen genauso gerne drauf. Der Schnee auf dem Dach hat Spuren hinterlassen, die Funkantenne war kaputt und der Entlüftungskamin verbogen, hat sich aber beides richten lassen. Noch eine schöne Neuerung in der Halle habe ich eingebaut, nämlich ein aufwickelbares Stromkabel, habe es probiert, ist sehr praktisch. Für die beiden Aufzüge habe ich eine umfangreiche Bedienungsanleitung geschrieben, wer sich daran hält bekommt die Flieger bestimmt fehlerfrei rauf und wieder runter.
Heute haben wir die Halle fast leer geräumt, gekehrt (ganz wichtig!) und unsere Flugzeuge aufgebaut. Mit der Beschreibung vom Holger gelang es uns ziemlich fehlerfrei den Astir zusammenzustecken. Er bekam noch Luft in die Reifen und eine Wachspolitur, jetzt glänzt er in der Halle und wartet darauf, dass er geflogen wird.
Der Hänger braucht leider noch eine gewisse Runderneuerung, zum TÜV muss er auch, mal schauen, ob wir das nächste Woche hinkriegen.
Die LS 8 war eine schwerere Geburt, da Luft reinzukriegen war ein Akt, das Heckrad mussten wir ausbauen, um an das Ventil zu kommen!? Das Zusammenstecken klappte dann aber problemlos. Sie steht jetzt in voller Größe mit 18 m in der Halle. Dabei hat sich schon gezeigt, dass die Halle perfekte Ausmaße hat (22m tief), die Flieger passen super rein. Ich bedanke mich beim Peter, Werner, Ingo, Ed und beim Sepp für die Hilfe!
Sie hat sich problemlos zusammenstecken lassen und inzwischen hat unsere Dimona auch schon wieder ein paar Stunden geflogen. Sie schnurrt ohne Probleme, unser Sepp ist zufrieden!



Nachdem die Dimonaflügel jetzt auch noch ihren Lack und ihr Poliermittel abbekommen haben, warten Sie auf die Vereinigung mit dem Rumpf. Der hat schon wieder seine Schuhe an und energiegeladen mit voller Batterie ist er auch. Die Tore gehen beide auf, morgen werden wir alles zusammenstecken und die Dimona in die Halle stellen. Die Bahnen sind schon frei, das Frühjahr kann kommen und der “Hartl” wartet schon sehnsüchtig (Wer ist der Hartl? Ein ehemaliger Mitarbeiter des Bauamtes in Prien, der regelmäßig alle Baustellen in Prien und Umgebung fotografiert. )

Unsere Werkstatt können wir schön einheizen, deshalb ist das Arbeiten an den Fliegern fast ein Vergnügen. Die LS8 haben der Holger und der Martin praktísch fertig. An der Dimona gab es diesmal doch viel zu machen. Der Lack hat an vielen Stellen gelitten, sodass Nachlackierungen nötig waren. Der Sepp und der Manfred haben den Rumpf aber jetzt wieder auf Hochglanz hergerichtet, nur die Flächen fehlen noch, da wird es auch noch einiges zu machen geben. Noch ist Zeit bis zum Frühjahr.
Der Martin hat sich extra einen Tag frei genommen. Die Aufhängung für das Höhenleitwerk hatte sich gelöst und musste neu eingebaut werden. Auch wenn alles “gepappt” hat, der Martin hat es hinbekommen und ist gtlücklich, dass das Höhenleitwerk jetzt wieder ordentlich befestigt werden kann!